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Video – 200 bis 500 obdachlose Farangs in Pattaya?

Freitag, 22. November 2013……

Obdachlose Farangs in Pattaya? Nach Schätzungen von Experten soll es allein in dem Seebad Pattaya zwischen 200 und 500 Ausländer aus westlichen Ländern geben, die obdachlos sind. Die meisten haben auch kein gültiges Visum mehr, es ist abgelaufen und sie befinden sich damit illegal in Thailand.  Werden sie von der Polizei kontrolliert, werden sie in er Regel gleich verhaftet und inhaftiert, kommen in Abschiebehaft in das Heimatland. Das ist alles andere als ein Vergnügen, die Bedingungen in der Abschiebehaft sollen sehr schlimm sein.

Erst im Oktober hatte der neue Polizeichef von Chonburi seinen Beamten in Pattaya mitten in der Nacht einen Besuch abgestattet und dabei auch die Gefängniszellen inspiziert und die für Pattaya verantwortliche Polizeiführung aufgefordert, die Zellen, die nach Aussage des Polizeichefs u. a. „verdreckt“ seien, umgehend reinigen zu lassen wowie andere Mängel abzustellen.

Eine thailändische Hilfsorganisation kümmert sich um die Obdachlosen, obwohl sie sich damit selbst strafbar machen. Es soll mittlerweile auch eine Obdachlosen-Unterkunft in Pattaya geben.

Aufpassen, dass man selbst nicht irgendwann auch dazu gehört!

Für die vielen Expats in Pattaya und auch in Thailand allgemein gilt es darauf zu achten, dass man selbst nicht in diese Abwärtsspirale gerät. Meistens fängt es mit finanziellen Problemen an. Wenn das Geld nicht mehr fließt bedeutet das für jede Beziehung oder Ehe eine starke Belastunsprobe, die nicht selten negativ ausgeht und mit abrupter Trennung oder Rauswurf endet. No money – no honey! Ein unendliches Thema, über das schon viel gesagt und geschrieben wurde, aber dennoch scheint es immer mehr (Männer) zu betreffen.

Aussagen wie, „die sind doch selbst schuld und mir kann das nicht passieren“ sind nicht hilfreich und gehen an der Realität vorbei und zeugen zudem von einer arroganten Haltung. Heißt es nicht, Hochmut kommt vor dem Fall?

Es kann nicht jedem passieren, aber es kann sehr vielen passieren. Auch denen, die jetzt noch in Saus und Braus leben und sich weit davon entfernt wähnen. Die Partnerin kann schnell von der Liebsten zur liebsten Feindin werden. Man kann einfach Pech mit seinen Geldanlagen haben und plötzlich viel Geld verlieren und kann auch immer Opfer von Betrügern werden. Wer Geld hat, kann alles verlieren. Wer nichts hat, weiß jetzt schon woran er ist.

Obdachlose Pattaya                      Thai-Expats aus Europa drohen finanzielle Katastrophen

Allen Zuwandern aus dem Euro-Raum nach Asien droht der Zerfall des Euro und sei es „nur“ durch eine Inflation von 5, 8 oder 10 % jährlich. So könnten sich die Staaten binnen weniger Jahre auf Kosten der Bürger deutlich entschulden. Auch ist eine europäische Schuldensteuer von 10 oder 20 % auf Vermögen über 20, 50 oder 100.000 Euro (wer weiß das schon?) keineswegs unrealistisch oder weltfremd. Auf Zypern wurde es im Frühjahr schon vorexerziert. Oder auch beides zusammen? Wer weiß denn schon, wohin die hemmunglose Verschuldung der Euro-Staaten mit Rettungschirmen und Bürgschaften und die der Europäischen Zentralbank durch Aufkäufe praktisch wertloser Staatsanleihen der Pleite-Staaten führen wird, die jetzt wahrscheinlich schon eine Billiarde übersteigen?

Für die Amerikanier gilt übrigens ein Gleiches, die gehen da nur anders mit um, da sie alleine davon betroffen wären, nicht von anderen Staaten (außer vielleicht China als HauptKreditgeber der USA) abhängig sind und gleichzeitig keine anderen Staaten aushalten müssen, wie z. B. die Deutschen, Niederländer, Schweden, Österreicher usw. Und die Amis glauben, dass sie so unentbehrlich für den Rest der Welt sind, dass man ihnen immer weiter Geld leihen wird, damit die USA auf keinen Pleite gehen und den Rest der Welt damit in den Abgrund ziehen. Die Europäer haben diesen Glauben an ihre Unentbehrlichkeit anscheinend nicht. Sie haben Zweifel, ob z. B. die Chinesen bereit sind dem einen oder anderen europäischen Wackelstaat weitere Milliarden als Kredite zu geben.

Also, warm anziehen für die Zukunft, auch im heißen Thailand, ist die Devise. Oder weiterträumen, dass schon alles gut geht?

Autor: admin Paul 1

Ich bin Paul. Seit dem Herbst 2013 lebe ich mit meiner Familie in Thailand - erst einmal auf Probe für unbestimmte Zeit. In meinem früheren Leben war ich Industriekaufmann, Student in England, Inhaber eines Schallplattenvertriebs für avantgardistische Rock-Musik, Inhaber einer Partnervermittlung, Lehrer im Knast (Justizvollzugsanstalt) in Bremen und in Düsseldorf, Berufschullehrer in verschiedenen Städten und bin jetzt im vorzeitigen Ruhestand. Und ich weiß aus Erfahrung, dass es mir im warmen Thailand gesundheitlich besser geht, als im oft kalten, dunklen und feuchten Deutschland. Folge mir auf meinem Weg in Süd-Ost-Asien.

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